Der Wintergarten

ist ein hochsensibler Baukörper und erfordert deshalb eine besondere Planung. Die Bauweise und die Auswahl der Materialien hängen sehr stark davon ab, wie er genutzt wird. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen einem Kalt- und einem Wohnwintergarten.

Ersterer dient in der Regel ausschließlich der Überwinterung von Pflanzen und wird nur für gelegentlichen Aufenthalt und Geselligkeit genutzt. Hierbei werden an die Bauweise, den Untergrund, die Trägermaterialien und die Ausglasung viel geringere Ansprüche gestellt.

Der Wohnwintergarten dient der Wohnraumerweiterung und soll in der Regel über das ganze Jahr genutzt werden. Um das zu garantieren ist eine sorgfältige Planung und die Einhaltung von unumstößlichen Regeln zwingend notwendig.

  • Das richtige Fundament, ein absolut dichter Boden gegen aufsteigende Feuchtigkeit, eine gute Isolierung bilden eine wesentliche Voraussetzung
  • große Raumhöhe, um der aufsteigende Wärme auch genügend Volumen nach oben zu geben
  • Eine optimale und richte Belüftung sorgt für den notwendigen Luftaustausch
  • Eine gute Beschattung muss die Sonne vor Eintritt abhalten
  • Der Einsatz der richtigen Materialien sind das A und O

Das Trägermaterial  ist grundsätzlich Leimholz. Andere Materialien wie Aluminium oder Kunststoff können wir nicht empfehlen. Neben den natürlich unübertroffenen ökologischen Vorteilen, bietet Ihnen nur Holz einen hohen Wärmedämmwert und eine behagliche Wohnatmosphäre.